Marktinfo
Marktbericht – market update No. 15-2018 – market update China Kürbiskerne
2018-03-21 | Die Chinese New Year-Festivitäten sind zu Ende und die Kürbiskernproduzenten sind wieder aktiv. In Europa kann man das von den Kürbiskernhändlern nicht sagen. Der Markt ist extrem ruhig. Wir hören, dass immer noch Ernte 2016 gehandelt wird und die hiesigen Käufer noch bis zum Sommer 2018 scheinbar die alte Ernte verarbeiten wollen. Die Rohware ist dann 1 ½ Jahre alt und dürften nicht mehr sehr gut sein. Die Preise haben in den letzten Wochen nochmals deutlich nachgegeben!
Aus dem Ursprung wird berichtet, dass die Bauern immer weniger Ware anbauen wollen und die Bestände sich über den kommenden Sommer abbauen dürften.
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2018-03-21 | – The Chinese New Year festival is over! All pumpkin seed kernel producer and traders returned back to their business. In Europe the market is very calm and we see no real interest. Currently we heard that a lot of old crop 2016 material has been traded yet and some traders and bakeries etc. planning to use the old crop 2016 pumpkin seed kernels even during the coming summer 2018. The raw material is than 1 ½ years old and quality cannot be very good. Prices are still very weak for crop 2017 and came down during the last weeks.
Several planting seed traders claiming that farmers are less interested in producing pumpkin seed kernels. This is not new and we heard it last year as well. It seems the old crop inventory was very big.
Some traders expecting that this uncommitted material will last until next summer!
Marktbericht – market update No. 14-2018 – market update Iprodion (2)
2018-03-05 | Wir möchten gerne im Bezug zu unserem gestrigen Bericht zum Thema Iprodion folgendes nachtragen: Das Pestizid Iprodion ist nachweislich karzinom und verunreinigt unser Grundwasser. Greenpeace führt Iprodion auf seiner schwarzen Liste und Öko-Test hat es ebenfalls letztes Jahr für gesundheitsschädlich eingestuft. Der Verkauf wurde zum 5. März und der Einsatz zum 5. Juni für die nachfolgenden Pestizide durch die zuständige EU Kommission untersagt:
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Produkt |
Firma |
Wirkstoff(e) |
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Interface |
Bayer CropScience |
Iprodion, Trifloxystrobin |
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Paroli |
BASF |
Thiophanat-methyl, Iprodion |
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Rovral WG |
BASF |
Iprodion |
Daneben hat die EU Kommission einen ARfD-Grenzwert mit 0,06 mg/kg bereits festgelegt. Dieser Grenzwert lag vorher sehr viel höher. Analysen Deutscher Labore haben für Sultanas aller Ursprünge deutliche Überschreitungen gezeigt. Wir erwarten daher, dass die EFSA zu einem ähnlichen Ergebnis kommen wird! Es ist nur sehr schwer zu verstehen, wieso ein Wirkstoff, der seit 1974 zugelassen ist und weltweit eingesetzt wird, noch im vergangenen Jahr mit einem Grenzwert von 20mg/kg in Weinbeeren (Sultanas) in der EU zugelassen war. In den USA, Australien und Süd-Afrika ist Iprodion mit einem Grenzwert von 60 mg/kg immer noch zugelassen, und nur die Türkei hat am 19. Januar 2018 den Einsatz von Iprodion in der heimischen Landwirtschaft mit sofortiger Wirkung untersagt. Bei Interesse wenden sie sich bitte direkt an
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2018-03-03 | –
Marktbericht – market update No. 13-2018 – market update Iprodion
2018-03-01 | Wir haben gestern vom Hamburger Warenverein erfahren, dass das EU “Standing Committee“ am 16.02. und 27.02.2018 zum Thema Iprodion getagt hat. Es gab keine Einigung zur Länge der Übergangsfristen und beim neuen Höchstwert (MRL).
Die Begründung hierfür ist, dass die EU festgestellt hat, dass bei einigen Produkten der ARfD-Wert deutlich überschritten wird, will heißen, die tägliche Aufnahmemenge von Iprodion wird in verschiedenen Produkten in Relation zum Grenzwert überschritten. Dieser Sachverhalt wurde uns von einem namhaften Deutschen Labor für Sultanas der Ursprünge Süd-Afrika, Türkei, Chile, USA und Australien mit Überschreitungen von 120 – 180% kürzlich bestätigt!
Die EU-Kommission hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beauftragt, diesen Sachverhalt nunmehr zu prüfen.
Anmerkung: Die Berechnung der Ausschöpfung des ARfD-Wertes (acute refernece dose) ist etwas komplizierter und hängt einerseits vom Probengewicht, andererseits von der Aufnahmemenge pro Tag ab, zudem auch noch von Variabilitätsfaktoren, die sich produktweise unterscheiden. Es wird dabei immer auf ein Kind mit dem Gewicht von 16,15kg berechnet. Die Menge an Trauben, die ein Kind pro Tag verzehrt, wird mit 211.5 g angegeben, was statistisch belegt ist. Der Variabilitätsfaktor von Trauben ist 5 aufgrund der ungleichen Verteilung der Wirkstoffe auf den Trauben: außen mehr als innen, unten mehr als oben. Bei anderen Früchten sieht das anders aus (Tomate 7, Himbeeren 1, Salat 5, Kopfsalat 3 usw.). Multipliziert ergibt der gefundene Gehalt mit dem Variabilitätsfaktor und der Verzehrmenge und Einheitenumrechnung 0.5711 mg, was dann bezogen auf die o.a. 1.615 mg wiederum die 35% ergeben.
Resümee: Die Überschreitung der ARfD-Werte ist bei heutigen Sultanas aus konventionellen Anbau für alle wichtigen Ursprünge erheblich.
Für alle Backwarenhersteller, die den LEH beliefern, folgt hieraus, dass sie sich bereits heute um Sultaninen bemühen müssen, die den zukünftigen Grenzwert von 0,01 mg/kg für Iprodion einhalten. Wir bieten hier eine Problemlösung mit unserer Specialty Brokers IPM (Integriertes Pestizid Monitoring)-Ware an und können garantieren, das unsere Bauern für unseren Ablader im Rahmen des IPM-Anbauprojektes kein Iprodion einsetzen und unser Produzent dies lückenlos durch den kontrollierten Anbau über das Specialty Brokers Integriertes Pestizid Monitoring (IPM) kontrolliert. Alternativ können sie auch auf Bio-Ware umstellen!
Bei Interesse wenden sie sich bitte direkt an
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2018-03-01 | –
Marktbericht – market update No. 12-2018 – market update Kalifornische Mandeln
2018-02-27 | Wir haben heute die Information erhalten, dass in allen wichtigen US Anbaugebieten Bakersfield, Fresno, Modesto, Sacramento und Chico die heftigsten Fröste seit 1995 die Mandelblüte in Teilen beschädigt haben soll. Auf dem Bild ist zu sehen, dass sich die Blüten braun verfärbt haben. Erste Schätzungen gehen von einer 5 – 15 % Schädigung aus. Die meisten Mandelexporteure haben sich mit sofortiger Wirkung vom Markt zurückgezogen.
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2018-02-27 | – Today we have received information that in all major US growing areas, Bakersfield, Fresno, Modesto, Sacramento and Chico, the most severe frosts since 1995 are said to have partially damaged the almond blossom. In the picture you can see that the flowers have turned brown. Initial estimates assume a 5 - 15% damage. Most almond exporters have withdrawn from the market with immediate effect.
Marktbericht – market update No. 11-2018 – market update Iprodion in Sultanas
2018-02-26| Im österreichischen Branchenmagazin Backszene erschien kürzlich ein Bericht über die Markteinführung der Specialty Brokers IPM-Sultanas durch unseren Partner BÄKO Österreich.
Wir würden uns freuen, wenn unsere Sultaninen aus kontrolliertem Anbau mit max. 4 Pestiziden Ihr Interesse finden würde. Im Besonderen vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um das Pestizid Iprodion. Der Verkauf von Iprodion in der EU ist bekanntlich für den kommenden März verboten worden und wir können Ihnen garantieren, dass Iprodion in unseren Specialty Brokers-IPM Sultanas nicht eingesetzt wird und somit nicht vorkommt!
Daneben wurde in den Medien bereits durch das Magazin Ökotest negativ über Iprodion im Zusammenhang mit Feldsalat berichtet.
Greenpeace veröffentlicht regelmäßig eine Schwarze Liste der gefährlichsten Pestizide. Die Studie identifiziert 17 Spritzmittel, die deutsche Verbraucher besonders häufig durch Lebensmittel aufnehmen. Darunter weiterhin Iprodion auf Kopfsalat und wie wir heute wissen, auch in getrockneten Weinberen (Sultanas) und Tafeltrauben! Trotz seiner vermutlich krebserregenden Wirkung wurde Iprodion bis heute in den wichtigsten Anbauländern (Süd-Afrika, Australien, Türkei, USA etc.) eingesetzt respektive erst im Januar 2018 verbannt! Im Vergleich zur 2008 von Greenpeace publizierten Schwarzen Liste hat sich die Zahl der gefährlichen Pestizide von 327 auf 451 erhöht.
Resümee: Wir raten Ihnen dringend, bei Sultaninen auf Iprodionfreie Ware umzustellen. Der Lebensmitteleinzelhandel fordert nicht von ungefähr ab Sommer 2018 einen totalen Verzicht auf Iprodion-kontaminierter Ware. Daneben möchte kein Produzent oder Händler eine negative Presse, wie zuletzt bei Kopfsalaten in dem Verbraucher-Magazin Öko-Test geschehen oder womöglich bei Greenpeace auffallen (Stichwort GMO in Leinsaat)!
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2018-02-26 | –